Über Versprechungen und falsche Prioritäten…
Wir glauben daran, dass alle Kinder sich bewegen sollen und Spaß an der Bewegung erfahren sollen. Idealerweise finden sie dadurch auch Spaß am Fußball.
Leider ist es in vielen Vereinen immer noch so, dass früh Leistungsdruck ausgeübt und selektiert wird. Die „guten Kinder“ werden dann auch früh aus ihrem Ursprungsverein „abgeworben“.
Gerne werden hierfür Dinge versprochen, die am Ende nicht eintreten. Die Kinder träumen logischerweise von der großen Karriere und wollen schnell hoch hinaus.
Aber lasst uns vor dem ganzen Leistungsgedanken nicht das Wesentliche vergessen. Es geht nicht immer nur um Fußball. Es geht um die Entwicklung der Kinder.
Nicht aus jedem Kind wird ein Profi-Spieler und/oder ein toller Kicker. Manche werden auch gute Trainer, manche gute Schiris und wiederum andere irgendwann gute Funktionäre.
Und manche werden einfach „gute“ und glückliche Menschen, das reicht schon.
Kindertraining im Fußball ist mehr als Technik – es trägt Verantwortung für die emotionale Entwicklung. Unprofessionelle Kommunikation kann echten Schaden anrichten. Ziel muss sein, Kinder zu stärken und ihre Freude am Spiel zu schützen.
Hierzu auch ein Beitrag, den wir auch Social Media gefunden haben* und gerne teilen möchten.
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Für was steht der FC Kickers Rhein-Main
Groß-Gerau e.V.?:
- Disziplin
- Familiäres Umfeld
- Qualifizierte Trainer
- Sportliche Erfolge
- Nein zu Gewalt & Rassismus
- Weiterentwicklung der Fähigkeiten
- Persönlichkeitsentwicklung der Spieler
- sozialen Kompetenz
- Fördern des Miteinanders "Kulturelle Begegnungen“
- Teamfähigkeit und Identifikation mit dem Verein
Warum ist Mannschaftssport wichtiger als das bloße Ergebnis?
Wir hören oft den Satz „mein Kind soll Mannschaftssport betreiben!“. Wir verstehen diesen Wunsch. Wir leben und lieben Mannschaftssport, weil er unterschiedliche Gefühle in uns hervorruft und zur Sozialisation beiträgt. Die Gründe sind mannigfaltig und für uns als Begleiter der Kinder wichtiger als der bloße Sieg oder das Erreichen eines Tabellenplatzes.
Urvertrauen
Wohlbefinden, Freude und Motivation
Interesse und Sicherheit spüren, Fehler machen dürfen, sich angenommen und unterstützt fühlen
Selbstwahrnehmung
Innere Wahrnehmung, Sensibilität
sich selber einschätzen lernen, Körper spüren, Emotionen (Wut/Enttäuschung/Freude wahrnehmen), alles Sinne einsetzen, bei jedem Wetter spielen
Selbstausdruck
Gefühle und Emotionen
Mimischer, gestischer und sprachlicher Ausdruck, sich sprachlich mitteilen ggü. Trainer, Mit- und Gegenspielern
Selbstregulation
Selbstmotivation
An etwas dranbleiben, nicht gleich aufgeben, übe längere Zeit spielen oder übern, Lust an der Bewegung (miteinander jubeln), die Revanche nach einer Niederlage suchen
Selbstberuhigung und Frusttoleranz
Niederlagen und Enttäuschungen erleben und einordnen lernen, dem Gewinner gratulieren, sich beherrschen, sich nicht immer in den Vordergrund stellen, Entspannung finden, Stress abbauen
Feedbackverwertung
Rückmeldung und Feedbacks
Lernen, differenziert und konstruktiv mit Lob, Kritik und Anerkennung von Trainern, Mitspielern , Eltern und Gegnern umzugehen
Kooperation
Teamwork, Fairplay und Toleranz, sich in andere hineinversetzen, Regeln
einhalten, Respekt, schwächere Spielpartner ermutigen, dem besseren Gegner den Sieg gönnen, Rücksicht nehmen
Konfliktfähigkeit
Widersprüche und Streit
Lernen, seine eigene Meinung zu äußern, Entscheidungen (anderer) zu akzeptieren, zu streiten und sich zu versöhen, sich zu entschuldigen